Bundestagsabgeordneter besichtigte Notunterkunft

Dr. Stefan Kaufmann besuchte am Freitag, 22. Januar 2016, die Gorch-Fock-Straße 32. Der Stuttgarter CDU-Bundestagsabgeordnete nahm sich vor seiner Bürgersprechstunde im Sillenbucher Bezirksrathaus gut eine halbe Stunde Zeit, um sich von Dr. Eva Dessecker, Sprecherin des Freundeskreises, die Räume zeigen zu lassen, in denen bis zu 64 Flüchtlinge für eine erste Zeit in Stuttgart wohnen können.

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Vorbereitungen für Erstbelegung laufen auf Hochtouren

Der Freundeskreis Flüchtlinge Gorch-Fock-Straße hat am Nachmittag des 21. Januar erfahren, dass der Erstbezug der Notunterkunft an der Gorch-Fock-Straße 32 in der nächsten Woche erfolgen soll. Die Stadt Stuttgart hat die Belegungszahl nach intensiven Verhandlungen auf maximal 64 Personen reduziert und setzt das vom Freundeskreis vorgelegte Möblierungskonzept um. Ursprünglich war eine Belegung mit bis zu 80 Asylsuchenden vorgesehen. Nach der vollständigen Möblierung Ende 2015 hat sich jedoch herausgestellt, dass die früheren Klassenzimmer zu voll waren. Eine für 80 Personen notwendige Möblierung mit Stockbetten, Spinden, Tischen, Stühlen und Abfalleimern war angesichts des Zuschnitts der ehemaligen Klassenzimmer illusorisch. Die Menschen hätten kaum noch Bewegungsraum gehabt, es hätte nicht genügend Platz für Aufenthalt und Einnahme der Mahlzeiten zur Verfügung gestanden, Fluchtwege wären durch Möbel blockiert worden.

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Die Flüchtlingsunterkunft Gorch-Fock-Straße

Die Flüchtlingsunterkunft an der Gorch-Fock-Straße 32 in Sillenbuch, neben Atrium und Jugendhaus, ist eine Übergangsunterkunft für bis zu 64 Flüchtlinge. Die leer stehenden, früheren Gebäude des Heidehofgymnasiums wurden in Stand gesetzt und durch Koch- und Hygiene-Container ergänzt.

Betreiber der Flüchtlingsunterkunft ist die Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt e. V. (AGDW) in Stuttgart.