Bundestagsabgeordneter besichtigte Notunterkunft

Dr. Stefan Kaufmann besuchte am Freitag, 22. Januar 2016, die Gorch-Fock-Straße 32. Der Stuttgarter CDU-Bundestagsabgeordnete nahm sich vor seiner Bürgersprechstunde im Sillenbucher Bezirksrathaus gut eine halbe Stunde Zeit, um sich von Dr. Eva Dessecker, Sprecherin des Freundeskreises, die Räume zeigen zu lassen, in denen bis zu 64 Flüchtlinge für eine erste Zeit in Stuttgart wohnen können.

Kaufmann war erfreut, dass die Stadt Stuttgart die Soll-Belegungszahl für die Notunterkunft von 80 auf 64 Flüchtlinge gesenkt hat und das Möblierungskonzept des Freundeskreises umsetzt. Es werde dem Zuschnitt der ehemaligen Schulräume eher gerecht und biete im Rahmen der Möglichkeiten einer Notunterkunft bessere Voraussetzungen für ein harmonisches Zusammenleben, freute sich der ehemalige Sillenbucher.

Auch im Interesse der Nachbarschaft im angrenzenden Wohngebiet hatte sich der Bundestagsabgeordnete in Abstimmung mit dem Freundeskreis bei der Stadt Stuttgart für eine Optimierung des Belegungskonzeptes eingesetzt. Bei Dr. Eva Dessecker bedankte sich Kaufmann für das Engagement des neuen Freundeskreises und wünschte den Asylsuchenden, ihren hauptamtlichen Betreuern sowie allen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern einen guten Start.

Seit 26. Januar 2016 wird die Unterkunft belegt. Die Stadt Stuttgart hat eine Belegung überwiegend mit Familien aus typischen Flüchtlingsherkunftsländern in Aussicht gestellt. Damit kommt sie den Wünschen des Sillenbucher Bezirksbeirates, der Nachbarschaft und des Freundeskreises entgegen.

Kaufmann-Dessecker-2_800px

Dr. Stefan Kaufmann mit Dr. Eva Dessecker (und deren Tochter Jule) vor der Flüchtlingsunterkunft Gorch-Fock-Straße 32.