GF32 Ansicht

Aufregende neun Monate liegen hinter uns

Das Treffen am 1o. Oktober nutzte der Freundeskreis für einen ausführlichen Rückblick auf das bisher Erreichte und die Planung der weiteren Aktivitäten an der Unterkunft GF32, aber auch darüber hinaus. Die folgende Auflistung gibt einen etwaigen Überblick über die bisherigen Tätigkeitsfelder:

  • Begrüßung der Flüchtlinge mit Kaffee und Kuchen, Verteilung der Hygienepacks, Handtücher, Wasser und Obst.
  • Patenschaften für alle Räume konnten erfolgreich installiert werden.
  • Ein großes Team zeichnet für die professionell gemanagten Deutschkurse verantwortlich, auch Personen, die sonst nicht im Freundeskreis aktiv sind.
  • Alltagsbegleitungen, Hausaufgabenbetreuung, Spielangebote.
  • Die Bewohner wurden mit Fahrrädern versorgt, es wurden Helme, Schlösser, Zubehör und Ersatzteile beschafft.
  • Die anfänglichen 11 Uhr-Treffen an der Unterkunft waren ein niederschwelliges Hilfsangebot an die Neuankömmlinge.
  • Das Thema „Abtrennungen” füllte viele Abende. Mit den feuerfesten Tüchern konnte eine Zwischenlösung geschaffen werden. Inzwischen sind die Abtrennungen, die wir von der Deutschen Rentenversicherung erhalten haben, eingelagert. Bei einer Neubelegung sollen sie den Bewohnern helfen, sich etwas Privatsphäre zu schaffen.
  • Ausflüge, Kino-, Theater- und Wilhelmabesuche konnten organisiert werden.
  • Es wurden gemeinsame Feste in der GF32 gefeiert: afghanisches Neujahr, Ende des Ramadan, Einweihung des Kinder-Containers.
  • Teilnahme an großen Festen: Naturfreundefest, Stand beim Sommerfest, Nachbarschaftsfest.
  • Praktikanten wirkten erfolgreich in der Unterkunft – Fotoaktion und Kunstprojekt.
  • Mit Hilfe von Spenden konnten die beiden Container als Aufentshaltsräume bereit gestellt werden. Beide werden intensiv genutzt.
  • Das Welcome Café, das es derzeit leider nicht gibt, war eine gute Gelegenheit, mit den Bewohnern der GF32 in Kontakt zu kommen, aber auch, um sich im Freundeskreis zu treffen und gegenseitig kennenzulernen. Es könnte über eine Neuauflage nachgedacht werden, da eine derartige Einrichtung derzeit fehlt und vermisst wird.
  • Mit Hilfe von Maler Buck und der Mercedes Benz Bank konnte der Außenanstrich realisiert werden.
  • Mit Hilfe von Freifunk wurde WLAN eingerichtet, der Freundeskreis trägt die laufenden Kosten.
  • Blitzableiter und Außenlicht an den Gemeinschaftscontainern sind inzwischen auch montiert.
  • Eine Homepage, ein Facebook-Auftritt und ein Internetforum wurden eingerichtet.

Einige Wünsche bleiben noch offen: Außenanlagen – auch der Erdhügel ist noch immer nicht entfernt, Überdachung des Weges zwischen Gebäuden und den Containern mit sanitären Einrichtungen.

Der Schwerpunkt des weiteren ehrenamtlichen Engagements des Freundeskreises soll vor allem auf dem Thema „Berufsintegration”, die Vermittlung der Bewohner in Praktika und Jobs liegen. Fast alle der derzeit 30 Bewohner nehmen an Integrationskursen teil und machen gute Fortschritte. Außerdem sollen Bewohner, die inzwischen in Systembauten an der Württembergstraße leben, unterstützt werden. Ein weiteres Betätigungsfeld wird die Alltags- und Hausaufgabenbetreung von Bewohnern anderer Unterkünfte sein.